Potential leben.

Die digitale braucht die menschliche Transformation.

Die Botschaft an Unternehmen: Begleitet Mitarbeiter*innen in ihr Potential zu kommen und findet heraus, was sie wirklich antreibt. Die Digitalisierung ermöglicht diese Fragestellung. Zum einen braucht es die wirklich inspirierten Menschen, die bereit sind neue Wege zu gestalten. Zum anderen wird der Mensch zukünftig mehr denn je von Alltagsroutinen befreit. Der inspirierte Mitarbeiter ist die andere Hälfte der Digitalisierung. Die digitale und menschliche Transformation – beide gehören zusammen.

Wenn Menschen wissen, warum sie hier sind und ihre sie leitenden Wertesysteme kennen, ist die Lebensfrage beantwortet. Der Mensch ist dann auf einer höheren universelleren Ebene angebunden, das gibt ihm Sinn. Das ist die menschliche Chance der Digitalisierung.

Netzwerke schaffen.

Wahrhaftige Verbindungen.

Netzwerke sind die Organisation der Zukunft. Nach Bedarf und Vorhaben können Netzwerke gestaltet und erweitert werden. Sie besitzen die erforderliche Dynamik und Komplexität, die Unternehmen heute brauchen. Digitale Medien stützen diese Form der Zusammenarbeit. Schnell und integrativ können Netzwerke angelegt, erweitert werden. Informationen zeitnah geteilt werden.

So wie außen Netzwerke initiiert werden, werden innen Netzwerke geschaffen. Das Gehirn legt neue, neuronale netzartige Verbindungen an für Menschen, die für eine Zeit verbunden sind. Empathie verstärkt dabei die Intensität der Beziehung und des Netzwerkes.

In diesem Zusammenhang spreche ich von Empathie. Doch neurowissenschaftlich heißt es Mitgefühl, was wirklich kraftvolle Verbindungen entstehen lässt. Denn in unserem Gehirn können beim empathischen Miteinander, ebenso Bereiche des Schmerzes im Gehirn aktiviert werden. Der Schmerz unterbindet jedoch die neutrale, offene Wahrnehmung des anderen. Die Reaktion: der Mensch hält sich mit seiner Empathie, mitfühlenden Sein für andere zurück. Dadurch kommen Netzwerke leider nicht in ihr höchstes Potential, das Miteinander ist „blockiert“.

Der Perspektivwechsel zur Ebene des Mitgefühls verändert jedoch ein schwach verbundenes Miteinander radikal. Im Leadershipcoaching spürt die Führungskraft genau, wo die Unterschiede liegen. Das Mitgefühl lässt den anderen Sein wie er ist, der andere wird gesehen – ohne Bewertungen. Diese bewusste Haltung braucht Millisekunden. Der andere entspannt sich, sein Druck weicht. Der Mensch gegenüber fühlt sich wahrgenommen: Gespräche finden nun auf einer befreiten und schöpferischen Ebene statt. Begegnungen in höchster Wirksamkeit und Verbundenheit sind das Ergebnis. Mitgefühl ist ein bewusster Führungsmoment ebenso wie die Stille, ein weiterer Hebel für wahrhaftige Beziehungen.

Fülle finden.

Der Kern des Menschens.

Jeder Mensch hat einzigartige Talente, seine individuelle Bestimmung in seinem Leben. Das ist der Kern von New Work, wie ihn Begründer Frithjof Bergmann definierte. Zu wissen, was man wirklich, wirklich will. Mit New Work der Arbeit Leben geben, also die Arbeit tatsächlich lebendig werden zu lassen. Wie sagt er, wirklich leben ist etwas ganz anderes. Nie wurde der Mensch gefragt, was er wirklich will. So hat die Sozialisierung den Menschen zahm gemacht. Stattdessen könnte dem Menschen mit dem Wissen um seine Bestimmung ein erfülltes, inspiriertes und gesundes Leben ermöglicht werden.

Was meine Leadershipcoachings zeigen, sind Menschen häufig bereits in der passenden Funktion, Aufgabe und individuellen Bestimmung. Nur, geht es noch um eine höhere und bewusstere Dimension ihrer Rolle. Sie werden dann, mit dem Wissen um ihre wahre Berufung, ermutigt ganz andere neue Schritte zu gehen. Sie werden lebendiger, wahrhaftiger und wirksamer. Und ermöglichen damit anderen ebenso zu sein. Das ist der Kern von New Work: den Menschen wirklich, wirklich sehen. Dann werden in Organisationen die individuellen Potentiale ganz „automatisch“ freigesetzt.