Oxytocin

Stoff der Zukunft

In der jetzigen Krise wird es mehr denn je gebraucht: das Oxytocin, das Beziehungshormon. Es entstresst unmittelbar, senkt den Cortisolspiegel, der in diesen neuen, digitalen Zeiten mehr als sonst erhöht ist. Die virtuellen Arbeitsplätze daheim bringen das Gehirn bzw. das Arbeitsgedächnis zur Höchstleistung. Der Mensch vorm Bildschirm, das Gehirn hat die Aufgabe die Informationen, meist in einer vorgegebenen Zeiteinheit, ohne den sonst vertrauten Gesamteindruck des Gegenübers zu verarbeiten. Das versetzt das Gehirn in einen subtilen Stressmodus.

Das Gehirn lernt zugleich immer besser mit dem online Dasein umzugehen. So können wir ebenso feinfühlig und emphatisch sein. Es ist nur ein bewusster Fokus des Gehirns und des Herzens. Das Miteinander und die Empathie spielen eine entscheidende Rolle der Führung in dieser Zeit. Sich auf der persönlichen Ebene begegnen – online, trotz aller Fakten und zu klärenden Themen. Ebenso von Zeit zu Zeit im Firmenoffice sein, wenn ihr Unternehmen wieder geöffnet hat. Denn wir Menschen brauchen diese kooperative Nähe. Wo es tiefe Signale des Verstehens und Vertrauens gibt: in der persönlichen Begegnung, wo wir uns als Menschen gegenüber stehen. Beides braucht es für die Zukunft: die reale und digitale Begegnung. Also, gehen sie bewusst und gemeinsam durch die Neue Zeit. Dann machen es Oxytocin und Serotonin möglich gestärkt daraus hervor zugehen. 

Transformation gestalten

Heile Mitte.

Die Krise bedeutet Chance und eigene Meisterschaft. Eine Erfahrung machen mit: „Was gibt es Sinnvolles zu tun?“  „Wie vertrauensvoll schaue ich in die Zukunft?“ und „Wofür brenne ich?“. In der Krise werden Unternehmen geprüft, wofür sie stehen und wofür sie bereit sind. Durchgehen und gestalten, brennen für eine größere Flamme; Den eigenen inneren Auftrag spüren etwas in dieser Welt beizutragen, zu einem Besseren zu wenden.

Falls diese heile Mitte nicht bekannt ist, nicht wahrgenommen werden kann. Kann diese Krise ein sehr aufreibendes Unterfangen sein. Und der Mensch erst über den ganz persönlichen, vielleicht schmerzlichen Weg zu einer höheren und bewussteren Erkenntnis kommen. Über das, was zukünftig Sinn macht. Oder, was man eigentlich schon immer tun wollte, was man schon immer sagen, wie man schon immer leben wollte.

Als sensingLEADER bist du dir deines inneren Auftrags, deiner Inspiration bewusst. Zugleich erkennst du den heilen Kern, die Flamme, die Einzigartigkeit des anderen. Dies ermöglicht dir im Miteinander und in der Kommunikation vertrauensvolle Neuausrichtungen. Hin zu einer wirksam bewussten Zukunft für Menschen und Organisationen.

Neue Schritte.

Neuanfang wagen.

Die heutige Arbeitswelt steht für massive Umbrüche: Die aktuelle Krise. Neue Produkte und Geschäftsfelder. Neue Organisationsformen, die gelebt werden wollen. Vertrauen in unbekannte Zukunft, mit hoher technologischer Durchdringung des Unternehmens und neuen Geschäftsmodellen. 

Was stützt Unternehmen in dieser disruptiven Zeit? Mitarbeiter*innen, die sich einbringen mit ihren Begabungen und meisterschaftlich sind. Der natürliche Zustand, wenn wir den Weg des Potentials gehen. Dabei zugleich Halt und Orientierung im Innern erlangen. In diesem inspirierten Zustand ist alles enthalten, was die heutige Arbeitswelt braucht.

Die Aufgabe von Führung? Den anderen wirklich in seiner Einzigartigkeit erkennen. Dann kann die Transformation wie von selbst gelingen: Getragen durch jeden inspirierte*n Mitarbeiter*in mit jedem neuen Tag.

Handeln üben.

Ohne Grenzen.

Was bringen uns Träume? Erstmal: Vorstellungen und Wünsche fassen macht Freude. Aus der Gehirnforschung ist bekannt, dass in diesem ungestörten, visuellen Denkprozessen das Gehirn eine Menge Dopamin ausschüttet, das Vorfreude- und Neugierhormon. Das macht glücklich.

“If you can dream it, you can do it!“ Walt Disney. Träume sind von existentieller Bedeutung. Die Zukunft eines Unternehmens wird in die Zukunft projiziert. Denken als kostenfreies Probehandeln. „Träume keine kleinen Träume, sonst haben sie keine Kraft die Herzen der Menschen zu bewegen“, sagte Goethe.

“Die größte Revolution unserer Zeit dürfte die Entdeckung gewesen sein, dass die Menschen durch die Änderung der Geisteshaltung die äußeren Umstände ihres Lebens ändern können“, verkündete bereits Wiliam James im 17. Jahrhundert. Dies erinnert ebenso an die persönlichen Träume auf geistiger, körperlicher, materieller, intellektueller und spiritueller Ebene. Die mentale Handlungsfreiheit und der damit einhergehende Einfluss ist mittlerweile neurowissenschaftlich bestätigt.

Meisterschaft erleben.

Durchbrüche schaffen.

Sind Sie meisterschaftlich in dem, was Sie tun? Als ich diese Aufzeichnung vom Pianisten Vladimir Horowitz sah, war ich tief berührt, ein Meister. Ich kannte ihn bereits aus der Musiksammlung meines Schwiegervaters, doch ihn zu sehen, zu hören mit der Wirkung des Publikums. Wahrhaftig ein Mensch in seiner Bestimmung.

Oder der Dressurreiter, ich sah ihn bei dieser Weltmeisterschaft. Der eine, mir war klar: ein Meister. Diese Einheit mit dem Pferd, Geschmeidigkeit und Leichtigkeit im Gang. Er holte die Goldmedaille. Sind Sie meisterschaftlich in dem, was sie tun? Was heißt das als Führungskraft und Leader?

Lebendige Organisationen.

Positive Energie.

Was gibt ihnen das Unternehmen, in dem sie arbeiten? Was bekommen sie dort? Es gibt das Materielle wie das Gehalt und das Immaterielle: Emotionen mit beiden Vorzeichen. Stellen sie sich vor, dieser Ort ist ein inspirierender mit positiven Energien und Lebendigkeit. Wo Menschen sich mit ihren Potentialen einbringen. Sie wachsen über sich hinaus, statt auf die Uhr zu schauen oder sich innerlich leer zu fühlen. Denn, sie wollen etwas beitragen zu diesem inspirierenden Ort und verantwortungsvoller Bestandteil. Das ist der wahre Kern des Menschen. Vielleicht stimmt sie ein Traum über diese schöpferische und produktive Energie ihres Unternehmen darauf ein?